Was war das denn? - Das
ist wirklich das einzige, was mir über den letzten
Abend zu sagen übrig bleibt. Ich erinnere mich noch an
die Zeiten, als mir ein Freund immer erzählt hat, dass
im Kreuz häufig gute Musik gespielt wird: Metall,
Rock, Alternative - all die schönen Erzeugnisse
moderner Zeiten. Damals hat auch noch niemand nach
einem Erziehungsbeauftragten gefragt...
Gestern abend jedenfalls wusste sich eben jenes Kreuz für den stattlichen Preis von fünf Euro von seiner schlechtesten Seite zu präsentieren: Türsteher, die jedem den Eintritt verwehrten, der auch nur so aussah, als hätte er "undeutsche" Wurzeln; Musik und Besucher, die einen unweigerlich an das "tolle" Ambiente des Funparks erinnerten; ein Verbot, unter welchen Umständen auch immer vor 0 Uhr das Kreuz zu verlassen und wieder zu betreten; und zuletzt natürlich die Einschränkung für Minderjährige, nur in Begleitung eines formularisch ausgewiesenen Erziehungsbeauftragten die Lokalität zu betreten, wobei betont werden muss, dass hier keineswegs kontrolliert wurde, ob der Erziehungsbeauftragte auch tatsächlich genau so lange im Kreuz blieb wie sein Schützling und ähnliches.
Veranstalter oder Initiator - ich weiß es nicht genau - war Fuldas übrigens überflüssiges soziales Netzwerk "who is hot", die hier mal wieder zeigten, von welcher minderen Qualität ihre Partys sind und auf welchen Typ Besucher sie offensichtlich keinen Wert legen: mich (und natürlich Ausländer).
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